X

Zehntausend Stunden

Wie Sie massenhaft Themen finden für Blogposts und Social Media

Sie wollen bloggen und posten, aber Sie wissen nicht, was? Kein Problem: Mit diesen zwei Fragen – und einem Trick – finden Sie jede Menge tolle Themen für Ihren Blog und Ihre Social-Media-Auftritte!

Lassen Sie uns direkt loslegen! Zunächst stellen Sie sich zwei Fragen. Die Antworten sollten jeweils eine Liste ergeben.

1. Frage zur Themenfindung: Was sind die Fragen Ihrer Kunden?

Um der Antwort auf die Spur zu kommen, erinnern Sie sich an die letzten Gespräche mit Interessenten, aber auch mit Bestandskunden:

Worüber wollen die Leute mit Ihnen reden? Was treibt sie um? Was wollen Ihre Gesprächspartner von Ihnen wissen – vor allem (aber nicht nur) vor oder zu Beginn der Zusammenarbeit?

2. Frage zur Themenfindung: Wie wollen Sie sich darstellen?

Machen Sie sich (wieder einmal) klar:

Für welche Expertise, welche Lösungen oder welche Produkte wollen Sie – genau jetzt, an diesem Punkt Ihrer geschäftlichen Entwicklung – bekannt werden?

Wo sich die Antworten überschneiden, sind Ihre Themen

Aber ein Thema ist noch kein Blog- oder Social-Media-Post. Dafür müssen Sie das Thema in eine Story verwandeln.

Darum kommt jetzt der versprochene Trick ins Spiel. Damit finden Sie ganz leicht den Einstieg in eine spannende Story, die für Ihre Kunden relevant ist:

Der Trick: Fangen Sie mit einer guten Überschrift an!  

So machen Sie aus Ihrem Thema eine relevante Story.

Denn die Überschrift muss die Aufmerksamkeit des Nutzers fesseln und sein Interesse erregen. Tut sie das nicht, können Sie sich den Rest des Posts sparen – es liest ihn leider niemand.  

Zwei Kennzeichen einer guten Überschrift:

  1. Sie spricht ein Problem an, das den Nutzer umtreibt, s. oben – erste Frage: Welche Probleme haben Ihre Kunden?
  2. Sie stellt eine Lösung für das Problem in Aussicht, s. oben – zweite Frage: Cür welche Lösungen (Expertise, Produkte) wollen Sie bekannt werden?

Darüber hinaus kann die Überschrift gern auch witzig, einzigartig oder sensationsgeladen sein. Muss sie aber nicht, so lange sie die beiden eben genannten Kriterien erfüllt.

Beispiel für eine gute Überschrift

Nehmen Sie zum Beispiel die Überschrift für diesen Artikel:

  1. Sie geht auf Ihr Problem ein: Themen zu finden für Blog- und Social-Media-Posts.
  2. Sie verspricht eine Lösung für Ihr Problem: Dass Sie durch die Lektüre erfahren werden, wie Sie massenhaft Themen finden.

Das ist nicht sensationell, aber gut genug. Sonst wären Sie ja gar nicht in den Artikel eingestiegen.

Und warum ist es gut genug? Weil die Überschrift eine relevante Story ankündigt. Relevant, weil es um Ihr Problem geht. Und Story, weil der Text von Punkt A (dem Problem) zu Punkt B (der Lösung) führt.

Typische Wendungen für gute Überschriften

Überschriften, die diese Kriterien erfüllen, erkennen Sie oft an bestimmten Wendungen:

  • „Wie Sie endlich…
  • „Warum Du nie … – und wie Du das änderst“
  • „5 einfache Tricks, um ein für allemal…“
  • „3 Schritte, mit denen Sie ganz einfach…
  • „Die besten Tipps für…“

Solche Überschriften benutzt doch jeder, sagen Sie? Richtig.

Was glauben Sie, warum Blogs und Social-Media-Plattformen voll sind von diesen Wendungen?

Weil sie funktionieren. Wie gesagt: Wenn Ihre Überschriften außerdem besonders originell sind – wunderbar. Es ist aber nicht nötig.

Viel wichtiger ist, dass der Text das Versprechen der Überschrift einlöst.

Geben Sie sich genug Zeit für die Themenfindung

Wenn Sie sich die beiden entscheidenden Fragen stellen und dann den Überschriften-Trick anwenden, werden Sie schneller und einfacher als bisher Themen finden für Ihren Blog und Ihre Social-Media-Profile.

Trotzdem ist es klug, wenn Sie sich ein paar Tage oder Wochen Zeit geben, nachdem Sie sich die beiden grundlegenden Fragen – Probleme Ihrer Kunden und Ihre Lösung(en) – gestellt haben.

Machen Sie sich in dieser Zeit Notizen, wann immer Ihnen ein typisches Problem Ihrer Kunden und eine dazu passende Lösung aus Ihrem Angebot einfällt.

Und keine Sorge! Es wird Ihnen etwas einfallen: Sie haben sich selbst etwas gefragt – und Ihr Unbewusstes kann gar nicht anders als Ihnen Antworten zu liefern (lesen Sie hier mehr zur Rolle des Unbewussten in kreativen Prozessen).

Sammeln Sie gute Überschriften

Im selben Zeitraum werden Ihnen immer wieder Überschriften nach dem Muster „Problem – Lösungsversprechen“ auffallen. Legen Sie am besten mit Screenshots oder Fotos eine Sammlung interessanter Überschriften an!

Dann müssen Sie sich nur noch gemütlich hinsetzen und das Material, das nun reichlich vorliegt, in einen Redaktionsplan verwandeln.

Holen Sie sich Unterstützung

Sie möchten Unterstützung bei der Themenfindung? Rufen Sie mich einfach an 🙂

Tags: